Helene Hegemann und der Remix
Helene Hegemann und der Remix (Hertener Allgemeine)
Heute ist das Kopieren und Bearbeiten jedoch einfacher denn je. «Im Internet entsteht eine virtuelle, multimediale, globale Gesamt-Bibliothek», sagt Grassmuck, […]. Immer mehr Texte, Bilder und Videos sind nur noch einen Klick entfernt. Und dank dem Computer als Universal-Werkzeug könne jeder Laie am Schreibtisch Texte, Musik und Videos erstellen oder eben herunterladen und bearbeiten. Dafür hat sich ein Begriff etabliert, […]: Remix.
Germany’s Next Autoren-Topmodel
Plagiatsfall Helene Hegemann — Germany’s Next Autoren-Topmodel (FAZ)
Oder ob wir hier einfach nur eine teils zusammengeklaute, teil selbst hervorgebrachte Phantasie lesen, die gar kein Individuum zum Autor hat, sondern das Kulturestablishment selber, das sich so ein Wunderkind vorstellt und einer solchen Phantasie eventuell sogar ein tatsächliches Kind zum Opfer bringt.
Der schrille Sound des Feuilletons
An der Debatte um das Buch “Axolotl Roadkill” von Helene Hegemann ist sehr vieles interessant - bis auf das Buch selbst und die Autorin. Es würde kaum verwundern, wenn der Roman nur veröffentlicht wurde, um den Literaturbetrieb im Land der Dichter und Denker als überdrehten Christkindlmarkt der geldgetriebenen Hysterien zu entlarven. … — digitale linke
Plagiatsdebatte: Die Leihen des jungen W.
Auch du, Goethe: Erfolgreiche Jugendliteratur war schon immer ein bisschen abgeschrieben.
„Mein Werk ist das eines Kollektivwesens, und es trägt den Namen Goethe.“ Dieser Satz ist ein Hammer, zumal er nicht gestern, sondern 1832 geäußert wurde und von einem damals 82-jährigen Autor stammt, der Weltliteratur schrieb. Blickt man mit diesem Satz auf sein meistgelesenes Buch, enthüllt sich schlagartig die ganze Absurdität der aktuellen Plagiatsdebatte um Helene Hegemanns Roman „Axolotl Roadkill“ … — tagesspiegel
(via @derfreitag)
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