Staatskulturminister

Research Exposes Risks for BitTorrent Seeders

Posted in Überwachung, Kulturindustire, Netzwerke by bernd on Mai 2, 2010

The Pirate Bay has millions of users, but only 100 IP-addresses are responsible for seeding 30% of the material uploaded to The Pirate Bay. The top 1000 IP-addresses are the ‘content providers’ of 60% of the torrents.

torrentfreak.com

The iPad isn’t a computer, it’s a distribution channel

Posted in Kulturindustire by bernd on April 21, 2010

Im O’Reilly radar ist dieser erkenntnisschwangere Text erschienen.

Ein Archiv aus dem Inhalte gelöscht werden ist nicht vollständig

Posted in Gesellschaft, Kulturindustire by bernd on April 21, 2010

und hindert uns daran uns umfassend zu bilden. Ein gutes Beispiel dafür, wie durch politische Massnahmen wirtschaftliche Interessen legitimiert werden und wir am Bau unserer computerisierten Universalbiliothek gehindert werden. Natürlich können wir diese Bibliothek nie bauen, geschweige denn ergründen, aber diese Möglichkeit die sich uns da bietet, das Wissen der Welt frei verfügbar zu machen, sollte es uns Wert sein die Grundlagen unserer Wirtschaft, Politik und Gesellschaft radikal zu verändern. Der Traum und das Problem eine solche Bibliothek zu bauen ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst, während unser Verständnis von beispielsweise Wirtschaft, in ihrer heutigen Art, eine vergleichbare junge Erscheinung ist.

Löschen statt lesen, die absurden Folgen des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages von julius01 über Volksverdummung durch Archivsäuberung der Öffentlich-Rechtlichen.

4 Akkorde rechen völlig

Posted in (no)comment, Kulturindustire by bernd on April 21, 2010

für das Australische Comedytrio The Axis of Awesome um die Popgeschichte zusammenzufassen. Und sie haben ja so Recht.

[via: schockwellenreiter]

Der letzte verzweiftelte Versuch von EMI an Geld zu kommen

Posted in Kulturindustire by bernd on März 23, 2010

EMI droht die Insolvenz und bringt mit letzten Atmen noch viel bessere Ideen hervor, wie man aus Scheiße Geld machen könnte. Die Idee ist jetzt, dass man einfach die Musikrechte „vermietet“. Warum sich auch selber Gedanken machen, wie man mit dem aktuellen Kultur- und Marktwandel umgeht. Naja, mir solls recht sein wenn sie Pleite gehen. Zu meiner Schade muss ich ja gestehen, dass sogar ich Platten von denen im Regal stehen habe 😦

Jörg Kantel umschreibt es mit Zuhälterei, wogegen ich aber sagen würde, dass sie das ja von Anfang an gemacht haben…

Bushido und die Raubkopie

Posted in Kulturindustire, Kulturpraxis by bernd on März 23, 2010

Unser aller liebster Gangster-Rapper, der  quasi noch bei Mutti im Familienreihenhaus wohnt bekommt was er verdient. Nicht, dass das Urteil gerechtfertigt sei, aber er wollte ja auf dem Niveau mit den anderen Kindern spielen und das hat er nun davon. Bushido ist ja nicht nur dafür bekannt kleinen Kindern, für seine Platten, das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern auch Rentern wegen „Raubkopiererei“. Daher grins ich grad nicht nur still und heimlich vor mich hin, dass er wegen Sampling von einer franz. Gothic-Band verklagt wurde.

Das Sampling bei HipHop Rap Sprachgesang Musik zum guten Ton hört, sollte jeden ambitionierten Hörer klar sein.

Kinderzimmer Produktions – Im Auftrag ewiger Jugend und Glückseeligkeit – 01 – Intro

Wir arkordern (?) jetzt der selbe Dreck, und an dieser Stelle fällt jetzt auch ein Sample weg, gebrannte Kinder suchen Feuer, kriegens auf die Finger, werden zwar nicht stranguliert doch der Beat ist masakriert. Denn an dieser Stelle stand ein Sample von Kate Bush(?) … und der war ein Muss, doch der fehlt. Und die Wirkung sagt mir, dass sie jetzt dann flöten geht. Hätten wir das Geld, könnten wir den Sample lassen und so müssen wir Kassetten davon machen. Samplen sei Diebstahl? Vielleicht schön… Dann hör doch mal die Time after Time Cover-Version von U96. Andere Titel ganz legal, er kassiert die Kohle man, dass ist Diebstahl. Egal. Wir stellen hier auf Stur und akzeptieren weder Geld noch Urheberrechte als Zensur.

Das Spiel könnten wir mit D&B, Dupstep, Techno und allen anderen elektronischen Abarten weiter spielen, aber wem erzähl ich das eigentlich…

Fragwürdiger Vergleich

Posted in Autorschaft, Kulturindustire, Kulturpraxis by bernd on März 17, 2010

In der Süddeutschen werden schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen, wenn man den massenhaften illegen Nachdruck (oder eBook-Download) mit dem literarischen Kopieren von Wörtern gleichsetzt.

Ist der Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums sprechen sich „Schriftsteller gegen Plagiate“ aus und verfehlen damit mal wieder die eigentliche Debatte. Wahrscheinlich hat ihnen ihr Verleger das in den Kopf gesetzt und mal wieder mag ich nur sagen, dass die Leute doch bitte ihren Bosse lesen sollen!

Music Pirates in Canada (1897)

Posted in Autorschaft, Gesellschaft, Kulturindustire, Kulturpraxis, Kunst, Urheber by bernd on März 14, 2010

June 13, 1897 NYTimes (.pdf ohne ocr)

American Publishers say they are Suffering by Copyright Violations
There-Steps Taken for Redress.

“Canadian pirates” is what the music dealers call publishing houses across the line who are flooding this country, they say, with spurious editions of the latest copyrighted popular songs. They use the mails to reach purchasers, so members of the American Music Publishers‘ Association assert, and as a result the legitimate music publishing business of the United States has fallen off 50 per cent, in the past twelve months. Their investigation has revealed that all of the most popular pieces have been counterfeited, despite the fact that they are copyrighted, and by unknown publishers are sold at from 2 cents to 5 cents per copy. though the original compositions sell at from 20 to 40 cents per copy.

It is estimated by the publishers that fully 5,000,000 copies of songs were printed and Bold in the month of May.

T. B. Harms, the music publisher, said yesterday that the American publishers had held a conference lasting three days last week, and a committee had been appointed to fight the pirates. This committee consists of Isidore Witmark, T. B. Harms, and H. W. Gray.

It was explained that the business is worked in Canada in connection with newspapers which publish lists of music to be sold at, say, 10 cents a copy. The Post Office box given belongs to the newspaper, and it takes half of all the money sent as pay for the advertising, and the other half goes to the “pirate,” who sends the music by mail.

If the Post Office authorities stop such mail matter because it infringes the copyright law, it is returned to the publisher, after thirty days, under our law, and the only one who is out is the person who sends the 10 cents. The Canadian law is less lenient, as it provides for the destruction of contraband matter sent over the line by American violators of copyright law.

(via: perceptric > homepagedaily)

rockthe.biz – The Movie

Posted in Gesellschaft, Kulturindustire, Links by bernd on März 1, 2010

Das Musikbusiness befindet sich zur Zeit in einer enormen Umbruchsphase.

Alte Marketing- und Vertriebswege werden aufgebrochen, das Internet bietet den Künstlern den direkten Zugang zur Selbstvermarktung, Major-Labels können sich nur noch schwer für ihren hohen Beteiligungsanteil rechtfertigen, die CD als einziger zu vermarktender Tonträger tritt immer mehr in den Hintergrund. weiter auf rockthe.biz

Bei Rock the Biz gibt es dazu 11 kurze Filme als .flv, was ich persönlich sehr hässlich unhandlich finde. Daher gibt es hier von mir einen .torrent (oder hier der magnet-link) als: RIFF (little-endian) data, AVI, 720 x 576, 25.00 fps, video: X.264, audio: MPEG-1 Layer 3 (stereo, 44100 Hz), da die Filme unter CC (by-nc-nd) veröffentlicht wurden.

1 – The Music-Crisis / Die Musik-Krise
Was führte zur Krise im Musik-Biz? Wer ist warum verantwortlich dafür?

2 – Indie VS. Major
Worin liegen die Vor- und Nachteile von Independent- bzw. Majorlabels?

3 – Selfrelease / Selbstvermarktung
Was ist Selbstvermarktung und was kann man richtig oder falsch machen.

4 – New Media / Neue Medien
Wie nutzt man das Internet richtig, wo liegen die Gefahren und Vorteile?

5 – Copyright
Welche Rolle spielt die Frage nach dem Copyright im neuen Musik Business? Welche Rolle spielt Creative Commons?

6 – GEMA
Ein kritischer Blick auf die Struktur und Geschäftsphilosophie der GEMA.

7 – The Future of CD / Zukunft der CD
Was passiert in Zukunft mit physischen Tonträgern wie CD oder Vinyl?

8 – Livegigs
Geld verdienen mit Liveauftritten, wie und warum?

9 – Income / Einkommen
Labels und Bands berichten, wie und wieviel Geld sie verdienen.

10 – The Future Of Music / Zukunft der Musik
Wie kann die Zukunft der Musik, des Musikbusiness aussehen?

11 – Tips & Hints / Tipps & Tricks
Alle Interviewpartner geben hier wertvolle Tipps, wie man seinen Weg im professionellen Musikbusiness machen kann.

Luxusdiskussion – Freude am Tanzen

Posted in Gesellschaft, Kulturindustire by bernd on März 1, 2010

Luxusdiskussion – ein musikalischer Situationsbericht von Douglas Greed

Das Stück betrachtet die Krise der Musikindustrie im Mikrokosmos der elektronischen Tanzmusik. Die Technik- und Zukunftsverliebte Technoszene zwischen nostalgischem „früher war alles besser“ Attitüden und der Suche nach neuen Wegen, um wirtschaftlich und künstlerisch zu überleben.

Das Stück versteht sich als Situationsbericht und möchte dem Hörer Zukunfts-und Existenzängste der Künstler vermitteln, den Wertverfall künstlerischen Schaffens dokumentieren und dabei gleichzeitig die emotionale Verbundenheit der Interviewten mit ihrer Tätigkeit dokumentieren.
Gerade im Indiebereich der Musikindustrie entstehen momentan neue Strukturen und Abhängigkeiten zwischen Künstlern und Labels. Vielerorts weicht der Wirtschaftsbetrieb Label, mit der Hauptfunktion Musikverkauf, dem Model einer Künstleragentur mit Familienattitüde und vielschichtigen Tätigkeitsfeld.
In dem musikalischen Hörspiel werden die Stimmungen und Meinungen einiger ausgewählter Protagonisten gegenüberstellt. Die Dankbarkeit dafür, dieses freie und selbst bestimmte Leben führen zu dürfen, trifft auf den Frust, dass Respekt und Wertigkeit für künstlerisches Schaffen scheinbar verloren gehen. Das Festhalten an alten Medien steht der Überflutung durch digitale Medien gegenüber.

Das Hörspiel möchte Dilemma und Möglichkeiten für den Umgang mit der Krise der Musikindustrie darstellen und zugleich Situationsbericht aus einer Subkultur sein. Dazu wurden Interviews mit Protagonisten der Szene geführt. Diese Interviews wurden anschließend auf einem extra produzierten Soundtrack collagiert und in eine fiktive Ebene eingebettet.

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(via kraftfuttermischwerk » hister honk)